Archive for the ‘ich wohne hier!’ Category

Erfolgsmodell

Sunday, February 20th, 2011

Mark Balsiger: Meine Stimmzettel gleichen jeweils einem Regenbogen: Ich wähle Kandidierende verschiedener Couleurs, die fähig sind, gemeinsam und mit gegenseitigem Respekt Kompromisse zu erarbeiten. Diese Kultur hat die Schweiz zu dem gemacht, was sie ist: ein Erfolgsmodell.

Hoffentlich mit ein, zwei Stimmen für die glp ;-!

und es gibt sie doch noch

Monday, January 31st, 2011

Nick Beglinger, Präsident von Swisscleantech, findet ein Atomkraftwerk kein sinnvolles Investment. Lange Zeit war der Verband ein einsamer Rufer in der Wüste; Gegenspieler des grossen, mächtigen Wirtschaftsverbandes Economiesuisse.

Uns siehe da, es gibt sie doch noch, die freisinnigen Unternehmer mit Weitblick: Ruedi Noser, Erika Forster, Hugues Hiltpold und Laurent Favre engagieren sich im Bereich der erneuerbaren Energien und treten dem allmächtigen Verband Economiesuisse entgegen, Gratulation!

Konnte die Gründung der Grünliberalen etwas dazu beitragen, dass sich die gewichtigen freisinnigen Politiker nun endlich doch bewegen…?

Definition von Freiheit

Monday, January 31st, 2011

Die persönliche Freiheit darf so weit gehen, bis sie die Freiheit von anderen einschränkt. Wenn beispielsweise energiefressende Autos nötig sind um Grundbedürfnisse zu decken, geht das völlig in Ordnung.

Doch welche Grundbedürfnisse decken wohl Offroader in der Stadt?

Die ökologische Energiewende – Forderungen an die ewl

Wednesday, December 24th, 2008

Die Stadt Zürich hat an der Urne das nachhaltige Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft auf Basis erneuerbarer Energie bis 2050 in der Gemeindeverordnung verankert. Das kann Luzern auch. Das heisst für die Stadt Luzern 100% Strombezug aus erneuerbaren Energien. Da dies nicht von heute auf morgen möglich ist, soll der Stadtrat als 100% Eigentümerin der ewl AG, klare minimale und messbare jährliche Etappenziele zum Energieumstieg sowie die ökologische Qualität der erneuerbaren Energien vorschreiben.

Um dies zu erreichen brauchen die ewl nicht nur eine grosse unternehmerische Freiheit, sondern auch die kompetentesten Fachkräfte und das notwendige Kapital. Die Gewinne (rund 10 Mio. jährlich) sollen nicht mehr in die allgemeine Stadtkasse fliessen, sondern bis zur Zielerreichung nachhaltig reinvestiert werden.

Der konsequente Umstieg ist auch komerziell sehr interessant. Die Beteiligung an solarthermischen Kraftwerken (z.B. in Spanien) verspricht lukrative Gewinne und ist bei innovativen Energieversorgern alltäglich. Die Beteiligung an Windkraftwerken gehört ebenfalls dazu. Wer früh einsteigt, kann sich gute Standorte sichern und ist ein Know-how Träger. So wie die heutigen Gewinne aus der Wasserkraft auf die weitsichtigen Investitionen unserer Grossväter beruhen, sollten die künftigen Generationen von unseren Investitionen in erneuerbare Energien profitieren. Und nicht vom strahlenden Abfall aus Atomkraftwerken geblendet werden.

Die ewl AG ist von ihren Fesseln zu lösen, mit einer klaren Strategie und Zielvorgaben auf den Weg der erneuerbaren Energien zu schicken. Jetzt.

ewl: sparen soll belohnt, nicht bestraft werden

Tuesday, December 23rd, 2008

Gewusst, dass in den Haushalten in Luzern nicht die sparsamsten Strombezüger am wenigsten bezahlen? Grund dafür ist die Grundgebühr welche zusätzlich zum tatsächlich verbrauchten Strom verrechnet wird. Wer also wenig Strom bezieht, bezahlt damit mehr pro Kilowattstunde. In der Stadt Luzern ist es möglich, dass ein Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3000 Kilowattstunden bis zu einem Drittel weniger pro Einheit bezahlt als ein solcher mit einem Verbrauch von nur 1000 Kilowattstunden. Doch nicht alle Strom-Monopolisten denken noch in alten Mustern: Die Elektrizitätswerke Basel, Zürich und Lausanne zum Beispiel verzichten schon heute ganz auf eine Grundgebühr.

Der Staat ist bekanntlich ein Hauptaktionär der CKW, wann handelt der Regierungs-rat/Kantonsrat und betreibt endlich eine moderne Strompolitik?

In einem weiteren Schritt sollten zudem progressive Stromtarife eingeführt werden. Dann müsste, wer mehr bezieht, pro Kilowattstunde auch mehr bezahlen. Dass wäre ein echter Fortschritt in der Strompolitik.

P.S. auf Nachfrage der nlz antwortete die CKW: “Aus Gründen der Gleichbehand-lung will die CKW beim jetzigen System bleiben. Denn so bezahlt jeder Kunde das Gleiche für vergleichbare Leistungen.” Aha!