ewl: sparen soll belohnt, nicht bestraft werden
Gewusst, dass in den Haushalten in Luzern nicht die sparsamsten Strombezüger am wenigsten bezahlen? Grund dafür ist die Grundgebühr welche zusätzlich zum tatsächlich verbrauchten Strom verrechnet wird. Wer also wenig Strom bezieht, bezahlt damit mehr pro Kilowattstunde. In der Stadt Luzern ist es möglich, dass ein Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 3000 Kilowattstunden bis zu einem Drittel weniger pro Einheit bezahlt als ein solcher mit einem Verbrauch von nur 1000 Kilowattstunden. Doch nicht alle Strom-Monopolisten denken noch in alten Mustern: Die Elektrizitätswerke Basel, Zürich und Lausanne zum Beispiel verzichten schon heute ganz auf eine Grundgebühr.
Der Staat ist bekanntlich ein Hauptaktionär der CKW, wann handelt der Regierungs-rat/Kantonsrat und betreibt endlich eine moderne Strompolitik?
In einem weiteren Schritt sollten zudem progressive Stromtarife eingeführt werden. Dann müsste, wer mehr bezieht, pro Kilowattstunde auch mehr bezahlen. Dass wäre ein echter Fortschritt in der Strompolitik.
P.S. auf Nachfrage der nlz antwortete die CKW: “Aus Gründen der Gleichbehand-lung will die CKW beim jetzigen System bleiben. Denn so bezahlt jeder Kunde das Gleiche für vergleichbare Leistungen.” Aha!