Frühe Förderung, Prävention im Vorschulalter
Mit dem Bericht frühe Förderung des Stadtrates wird auf die aktuellen, veränderten gesellschaftlichen Veränderungen eingegangen. Lebensentwürfe von heute sind viel individueller als früher. Es ist schwieriger und komplexer geworden in unserer Gesellschaft damit umzugehen. Als Anwohner im St. Karli Quartier bin ich persönlich jedoch absolut überzeugt von der Notwendigkeit dieses Projektes, dann das wirklich teure an den städtischen Sozialkosten ist nicht die Prävention, sondern der mühsame Aufbau von Beziehungen zwischen Sozialarbeiter und den in einer schwierigen Situation befindenden Kunden. Mit dem vorliegenden Antrag kann auf einfache Weise frühzeitig eine Verbindung aufgebaut werden mit dem Ziel allfällige Problemfälle früh(er) zu erkennen. Es ist auch kein Luxusprojekt und von einem aufgeblasen Sozialstaat kann hier überhaupt nicht die Rede sein. Es ist ein beispiel von sozialer Arbeit mit einer grossen Portion gesundem Menschenverstand.
Es ist in gewisser Hinsicht auch ein “soziales Projekt” für die etwas ärmeren Quartiere. Mir ist natürlich bewusst, dass es insbesondere für die traditionell sehr bürgerlichen Politiker und Politikerinnen ein leichtes wäre diesen Bericht zurück zu weisen - denn sie werden nichts davon im täglichen Leben spüren. Doch bin ich überzeugt, dass die Quartiersolidarität spielt und der Bericht vom Grossstadtrat grossmehrheitlich angenommen wird!